Griechenland: Ärger mit neuem Schiffspapier

2. Juli 2017

Wie bereits berichtet, benötigen Schiffseigner in Griechenland seit 2017 zum Befahren der Gewässer ein neues Papier, das sogenannte Dekpa. Beim Erwerb dieses Papiers kann es in manchen Häfen zur Verlängerung der Liegezeiten kommen. Einzelne griechische Häfen verweigern die Barzahlung. Stattdessen muss das Geld für das Dekpa auf ein Sonderkonto überwiesen werden. Sollten am Wochenende die Banken geschlossen haben, kann dies zur unfreiwilligen Verlängerung der Aufenthaltsdauer im Hafen führen.

Allgemein: Sunsail und Moorings verkauft

12. März 2017

Der US-Investmentfond KKR übernimmt mit der TUI-Tochterfirma Travelopia die großen Chartermarken Sunsail und Moorings. Im Jahr 2016 hatte der TUI-Konzern bereits angekündigt, sich von der Travelopia trennen zu wollen. Die New Yorker Holding Kohlberg Krauss Roberts (KKR) zahlte 318 Millionen Euro für die 52 Firmen der Travelopia-Gruppe. Moorings und Sunsail bilden derzeit den weltweit größten Charter-Flottenbetreiber mit zusammen rund 400 Multihulls und 480 Monohulls.

Griechenland: Neue Schiffspapiere für Eigner

12. März 2017

Ab diesem Jahr müssen deutsche Schiffseigner in Griechenland neue Regeln für das sogenannte Dekpa-Papier beachten. Das bisher 30 EUR teure Schiffsdokument, dass zum Befahren der griechischen Gewässer unbegrenzt ausgestellt wurde, verliert jetzt seine Gültigkeit. Durch ein neues Gesetz muss jetzt auch für kleine Boote unter der Flagge eines EU-Landes das knapp 50 Euro teure Verkehrsdokument im ersten Hafen bei der Küstenwache unter Vorlage der Schiffspapiere neu beantragt werden. Bei Nichtbeachtung der neuen gesetzlichen Regelungen drohen Geldstrafen von bis zu 5000 EUR.

Griechenland: Cosmos Yachting auf Kefalonia

2. Februar 2017

Der Münchner Charterer Cosmos Yachting hat eine Charterstation auf der Insel Kefalonia im Ionischen Meer eröffnet. In der Hafenstadt Sami, an der Ostküste der Insel Kefalonia, können ab sofort Bavaria Yachten von 37 bis 51 Fuss gechartert werden. Nach Aussage des Charterers handelt es sich um brandneue Yachten.

Kroatien: Neue App für Kroatien-Segler

15. Januar 2017

Eine neue kostenlose Android- und IOS-App für Smartphones wurde vom kroatischen Ministerium für See, Transport und Infrastruktur herausgebracht. Das Programm mit Namen Nautical Info Service Croatia stellt Infos über Häfen, Marinas, Bojenfelder, Tankstellen und nautische Landesvorschriften in deutscher Sprache zur Verfügung. Eine Wettervorhersage für Nautiker gehört ebenfalls zum Funktionsumfang. Die App verfügt darüber hinaus über eine Seenotruf-Funktion, die es erlaubt, die eigene Rufnummer und die GPS-Daten bei einer Aktivierung abzusetzen.

Kroatien: Besuch der Kornaten wird 2017 teurer

7. Dezember 2016

Die Nationalpark-Verwaltung der Kornaten hat die Preise für das Jahr 2017 erneut drastisch erhöht. Die Preiserhöhungen treffen besonders stark Crews, die mit Booten bis zu elf Meter Länge unterwegs sind. Das Ticket für diese Bootslänge beträgt beim Besuch des Nationalparks jetzt bei den Vorverkaufsstellen mindestens 32 EUR pro Tag. Vor Ort beträgt die Gebühr bis zu 67 EUR. Nach wie vor ist es deutlich günstiger, die Tickets bereits vor dem Törn in der Marina oder bei Vorverkaufsstellen zu erwerben. Vor Ort werden Aufschläge bis zu 100 Prozent im Jahr 2017 keine Seltenheit sein. Ein weiterer Nachteil der neuen Preisregelung ist, dass Blanko-Tickets nach 15 Tagen ihre Gültigkeit verlieren. Die neue Preisliste in Kuna zeigt die folgende Aufstellung.

Allgemein: News aus den Charterrevieren

27. November 2016

Kroatien ist weiterhin das beliebteste Mittelmeerrevier. Laut einer Studie von Marketresearch und dem Delius Klasing Verlag folgt Griechenland auf dem 2. Platz und die Türkei auf dem 3. Platz. Für die türkischen Flottenbetreiber war das Jahr 2016 ein sehr schlechtes Geschäftsjahr. Die Umsatzeinbrüche liegen bei bis zu 50 Prozent. Eine Besserung der Umsatzzahlen ist im Jahr 2017 eher nicht wahrscheinlich. Der Charterflotten-Service-Dienstleister Yachtsys hat die durchschnittlichen Wochenpreise alle Reviere im Mittelmeer verglichen. Ergebnis: Je westlicher, desto teurer. Mit einem Wochenpreis von durchschnittlich 3184 EUR liegt Spanien an der Spitze der Charterkosten. Gefolgt von Italien (3101 EUR), Frankreich (3072 EUR), Griechenland (2869 EUR), Kroatien (2741 EUR) und der Türkei (2653 EUR).

Kroatien: ACI-Marina Pomer renoviert

23. Oktober 2016

Die ACI-Marina Pomer wurde vollkommen renoviert. Die Marina hat neue Gebäude, einen Pool, eine Promenade, Parkplätze und neue Sanitäranlagen. Die Marina wurde auch durch das neue Restaurant ?Sopravento?, das gemäß ACIs hohen gastronomischen Standards eingerichtet wurde, bereichert. Das Restaurant hat eine reiche Auswahl an frischem Fisch, lokalen mediterranen Spezialitäten und ausgewählten Weinen.

Kroatien: Neubau der Marina Rovinj beginnt

23. Oktober 2016

Der ACI-Marinaverbund kündigt für den 01.12.2016 den Beginn des Neubaus der Marina Rovinj an. Die Arbeiten an der Marina umfassen die Wellenbrecher, den gesamten Kai sowie die Stege. Darüber hinaus soll die Vertiefung des Meeresbodens entlang der gesamten Länge des Kais bis zu einer Tiefe von 4,5 m stattfinden. Die Arbeiten sollen bis zum Beginn der Saison 2018 dauern. Nachteil für Dauerlieger: Aus technischen und sicherheitstechnischen Gründen, soll den Baufirmen ungestörter Zugang zu allen Teilen der Marina gewährt werden. Das Hafenbecken der Marina muss deshalb vor Beginn der Arbeiten und während der Arbeiten völlig frei von Schiffen und Stegen sein. Der Betrieb ist daher mit Baubeginn so gut wie eingestellt.

Griechenland: Strenge Kontrollen in Symi

3. Oktober 2016

Der gleichnamige Hafen der Dodekanes Insel Symi wird von Seglern gerne besucht. Wegen der Flüchtlingsproblematik und der Nähe zur türkischen Küste werden derzeit alle Besucher, die aus der Türkei kommen, strenger kontrolliert. Ankommende Yachten müssen am neuen Anmeldekai festmachen und die Crewlisten abgeben. Strenge Personenkontrollen der Mannschaft werden darüber hinaus durchgeführt. Mit entsprechend langen Wartezeiten ist zu rechnen. Als Alternativhafen bietet sich der über eine Anhöhe erreichbare Hafen Ormos Pedi an.